Grüner See
Lifestyle

Grüner See, Steiermark » Der schönste See in Österreich

Spontane Aktionen sind doch immer die besten Aktionen oder? Ja ähm, Großteils zumindest. Manchmal ist es nicht schlecht wenn man vor einem kurzen Roadtrip ein wenig vorausplant und sich den Weg dorthin genauer ansieht. Aber das brauchen wir natürlich nicht. Wozu auch? Rucksack mit Outfits gepackt, Kamera ins Auto und los geht’s. Dieses Mal haben wir uns für den Grünen See in Tragöß, Steiermark entschieden. Ich wollte dort schon eeewig hin, zwecks dem grünen Wasser das einfach wunderschön aussieht. Normalerweise ist man in ca. 3 Stunden dort. Wir brauchten 45 Minuten länger. Warum? Freut euch auf eine für mich eher wenige aber lustige Story:

Die Sachen sind gepackt, das Navi ist eingeschaltet, los geht’s. Zuerst sind wir einen mega Umweg gefahren weil das Navi uns irgendwohin durch geschickt hat. Nach 20 Minuten sind wir endlich wieder auf der Hauptstraße gelandet. Dann sind wir 2 Stunden problemlos weitergefahren. Als uns das Navi wieder in irgendein Dorf hineinschickte hätte ich mir schon denken können dass das schief gehen wird.  Ich habe mich ganz am Anfang schon gefragt warum hier keine Autos fahren, aber umdrehen wollte ich jetzt auch nicht mehr. Außerdem war der Weg so eng, dass das sowieso nicht möglich gewesen wäre.

Nach ungefähr 5 Minuten wussten wir nun warum hier kein einziges Auto gefahren ist; Ich werde diese Straße (wenn man das überhaupt so nennen kann) nie nie nie in meinem ganzen Leben vergessen. Noch nie hatte ich solche Angst um mein Auto, gefolgt von Schweißausbrüchen war alles dabei. Es ging steil bergauf, dann wieder steil bergab, die Straße die eigentlich keine Straße war, sondern aus Kieselsteinen bestand, hatte solch große Schlaglöcher, dass sogar ich mit einem normalen Auto dachte jetzt bleibe ich entweder gleich stecken oder mir zerreisst irgendetwas. Mörderische Steine mitten am Weg dass ich dachte jetzt ist der Reifen bald im Arsch. Ich bin die ganze Zeit 5 km/h gefahren. 😀 Als ich ein Auto hinter mir sah war ich irgendwie froh, da die Sache dann gar nicht mehr so aussichtslos ausgesehen hat. Ich bin auf die Seite gefahren um das Auto vorbeifahren zu lassen. Das Auto in dem ein junges Mädchen mit 2 Burschen saß, blieb neben mir stehen, drehte die Fensterscheibe hinunter und fragte uns: „Ihr wisst’s eh wo’s hinmüssts oder?“, ich schaute sie verzweifelt an und sagte: Naja, nicht ganz. Wir wollten eigentlich zum Grünen See?“. Daraufhin meinte sie: „Jaja, da seit ihr eh richtig. Einfach den Weg weiterfahren und dann steht alles angeschrieben.“. Ich war in meinem Leben noch nie so dankbar wie in diesem Moment. Auch wenns vielleicht unwahrscheinlich ist, aber wenn du das hier liest: Vielen lieben Dank! Das war wirklich nicht selbstverständlich und in diesem Moment hast du mir echt meine Angst und Panik ein wenig genommen. 😀

Ich bin also weiter meine 5 km/h gefahren während mir ein paar Autos entgegenkamen und jeder fuhr locker 50 km/h da kam ich mir dann irgendwie echt schon total blöd vor. 😀

Genau 45 Minuten später, sind wir dann endlich auf eine normale Straße gekommen! Dann sind wir noch etwa 10 Minuten gefahren und waren endlich am Ziel! Es war dann schon 14 Uhr und dementsprechend auch schon mehr Leute dort. Also wollten wir keine Zeit verlieren und uns auf den Weg machen. Rucksack und Kamera geschnappt und los geht’s. Ja aber was ist denn eigentlich mit der Speicherkarte? Nein, dieses Mal hatten wir sie nicht Zuhause vergessen, sondern zum Glück nur im Auto. Wir gingen zurück um sie zu holen. Und dann passierte etwas, dass bestimmt noch nie einem Menschen passiert ist. Ich legte die Karte in die Mittelkonsole. Ein blöder Handgriff und schwups, die Speicherkarte versenkt. In das Loch von der Handbremse. Ich dachte ernsthaft dass ich das jetzt träume und das alles ein schlechter Witz ist. Aber nein, die Speicherkarte war weg. Und nein, wir konnten sie nicht wieder zurückholen, da das blöde Ding so weit runtergerutscht ist, dass es unmöglich war, diese zu erwischen. Eine Idee hatten wir jedoch: Wir hatten Kaugummis dabei und einen längeren dünnen Stab vom Kaffee von McDonalds. Könnt ihr euch schon denken was wir damit gemacht haben? Genau. Kaugummi gekaut, auf das Stäbchen raufgedrückt und versucht so die Speicherkarte herauszufischen. Leider vergebens. Zum Schluss ist der Kaugummi auch noch versenkt worden.

Keine Speicherkarte = keine Fotos, keine Fotos = kein Blogeintrag. Schlimmer geht’s eigentlich gar nicht für einen Blogger. Als ob der Tag nicht schon genug beschissen gewesen wäre, hatten wir jetzt nun auch keine Kamera, sondern nur mein iPhone 7 zur Verfügung. Was ja eigentlich jetzt nicht so schlimm ist, hätte ich noch genügend Akku gehabt. Mit 15% haben wir uns auf den Weg gemacht und schnell ein paar Fotos geschossen. Als mein Akku leer war, haben wir uns noch einen schönen Platz gesucht, die Landschaft und die Ruhe genossen.

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Man kann sagen das wir insgesamt 6 Stunden für nichts und wieder nichts gefahren sind. Dennoch haben sich ein paar schöne und zeigbare Bilder von dieser schönen Landschaft und dem wunderschönen See machen lassen. Eine Reise zum Grünen See ist aber aufjedenfall sehr empfehlenswert.

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